Neuseeland Blog

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Archive for Oktober, 2010

Nerven aus Gummiseilen

Am nächsten Morgen hielt ich es dann nicht mehr aus. Eigentlich wollte ich warten, bis wir in der Stadt Queenstown – der Welthauptstadt des Extremsports und des Schauplatzes des ersten Bungy Jumps – waren, aber Jere war durch die gute Campingerfahrung so motiviert die nächste Nacht auch wieder im Freien zu verbringen, dass ich ihn in die Geheimnisse dieses Tages einweihte. Zumindest nutzte ich das als Ausrede, um ihm endlich das zu sagen, was ich schon seit Tagen fast verplappert hätte – echt, ich bin so schlecht darin, ein Geheimnis zu behalten. Man müsste es mir eigentlich sofort ansehen, denn ich kann es einfach nicht lassen, um das Thema herum zu reden und Andeutungen zu machen! Doch Jere hatte keine der Andeutungen bemerkt und keinen Verdacht gehegt, dass er noch am gleichen Tag aus 134 Meter Höhe in den Abgrund springen „darf“. Read more…

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Wanaka und der Spendierhosentag

Das sah doch letztes Mal anders aus! Als wir diesmal an Wanaka einfuhren, erkannten wir es kaum wieder. Die goldgelben Berge waren grün und dunkel-ocker, sahen aus, als ob sie mit Wasser voll gesogen waren und auf den Gipfeln lag noch Schnee. Obwohl wir ja jetzt eher das sparsame Reisen anstreben, gönnten wir und für 4 Nächte ein Doppelzimmer in dem schönen Hostel am Berg mit Blick auf den See. Wir kamen genau zur richtigen Zeit, denn das Wananakafest hatte gerade begonnen. Read more…

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Endlich geht’s wieder los!

Nach einem arbeitsreichen Winter in Nelson und eineinhalb Wochen Wwoofing in Christchurch hieß es bei uns kürzlich endlich wieder: Weiter geht’s! Zwar waren unsere Erfahrungen fast durchweg positiv, trotzdem freut man sich dann aber natürlich auch wieder auf das Reisen. Und so packten wir unsere Sachen bei Maree und John und stürzten uns in unseren Van.

Nach kurzem Zwischenstopp in Christchurch mit Vorratseinkäufen fuhren wir die Ostküste (langweilige Landschaft) bis nach Geraldine hinunter, von wo aus wir im April unsere Mount Cook-Tagestour gestartet haben. Da wir etwas Geld sparen wollten, verbrachten wir die Nacht in unserem Van auf einem Campingplatz ca. 60 km von Geraldine. Am nächsten „Morgen“ ging es dann weiter Richtung Lake Tekapo. Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher zum Mount Cook unternehmen, jedoch war das Wetter dermaßen ungemütlich, dass wir am Tagesende dann schon in Wanaka waren, wo wir seit 3 Tagen verweilen.

Heute also ohne längeren Textbeitrag – reine Video-Power:


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Erdbeben… schon wieder

Es war gar nicht so leicht, die Pferdezuchtfarm zu finden! Denn westlich von Christchurch scheint das Pferdegebiet schlechthin zu sein. Alles sieht nach Zucht und Gestüt aus. Die sehr unauffällige Beschriftung des Briefkastens der „Kazmere-Zucht“ fiel uns erst auf, als wir schon drei mal vorbei gefahren waren. Eine lange Auffahrt mit Pferdekoppeln links und rechts führte uns zu einem riesigen Haus und schon wurden wir von Gebell des Boxers Dita (nach Dita von Teese) und unserer Wwoofing-Mutter Maree empfangen. Sie führte uns gleich einmal im Haus herum, das von innen noch geräumiger aussah, als von außen, zeigte uns die Essenskammer und alles, was wir für unsere Verpflegung brauchten. Wir durften alles nehmen, uns überall aufhalten wo wir wollten und uns ganz zu hause fühlen. Und dann führte sie uns in den hinteren Teil des Hauses, wo wir nochmal durch einen riesigen Raum gingen (das zweite Wohnzimmer mit dem zweiten großen Plasmabildschirm) und über eine Treppe in das Dachgeschoss stiegen. Read more…

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Robben vor der Tür und Suppe am Strand

Von unserer ersten Camping-Erfahrung hier in Neuseeland hat Claudi ja bereits im letzten Beitrag ausführlich berichtet. Heute gibt’s auch endlich das Video dazu.

Am nächten Tag haben wir uns dann auf den Weg zu unserer nächsten Wwoofing-Stelle gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir neben einem kurzen Kaffee-Stop auch noch eine Mittagspause an einem ziemlich gewöhnlichen Strand (also keine Touri-Attraktion oder so) irgendwo ca. 40 km vor Christchurch eingelegt. Es gab leckere Instant-Noodles… das wird’s in Zukunft wohl öfter geben.

Als wir uns auf die Weiterfahr machen wollten, kamen uns zwei Jungs entgegen, die uns gleich auf deutsch anquatschten. Sie hatten auf dem Parkplatz unseren Van erkannt, den sie von einem kurzen Blogbesuch her kannten. Lustig, wo man überall Leute trifft, die unseren Blog lesen oder kennen 🙂
Gruß an die beiden, die ebenfalls einen Blog schreiben: http://www.lazysheeps.com/

Hier also nun das Video:

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pssst… da will uns einer erschießen

Und los ging die Reise nach vier Wintermonaten aus Nelson heraus. Nach einem Luftcheck der Reifen und frisch aufgetankt, verabschiedete ich mich von Caro, die ich sehr sehr vermissen werde. Ihrer Beschreibung folgend kam ich gut von Stoke nach Nelson und auf den Highway, der Richtung Picton führt. Gleich nach dem letzten Kreisverkehr in Nelson standen am Rand zwei Backpacker-Jungs. Zuerst sah ich nur einen und war eh zu schnell unterwegs, um anzuhalten. Nach kurzem überlegen wendete ich und parkte auf einem Parkplatz in der Nähe der beiden. Ich hatte ja schon das starke Gefühl, dass sie deutsch waren und es bestätigte sich. Die Fahrt mit den Beiden ging schnell vorbei, weil wir uns gut unterhielten und die kurvigen Straßen mit den steilen Abhängen machten mir weniger aus, als wenn ich mich nur darauf konzentriert hätte. Ich fahre nämlich viel besser, wenn ich abgelenkt bin. Read more…

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Webalbum aktualisiert

Da wir hier auf dem Blog aus Speicherplatz-Gründen nicht alle unsere Fotos hochladen können, hatten ja schon einmal in einem Beitrag auf unser Picasa-Webalbum verwiesen, in welchem quasi unsere kompletten Fotos zu finden sind. Dieses Album haben wir jetzt endlich nach langer Zeit mal wieder aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Für alle, die es nichtmehr wissen, sich aber trotzdem unsere Bilder ansehen möchten: http://picasaweb.google.com/cz.czery/

Hier unten gibt es schonmal einen kleinen Vorgeschmack mit Bildern aus Nelson mit Flo, Caro und Tim.

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Queen Charlotte Track – FINAL

Am vierten und letzten Tag unserer Wanderung ging es, nachdem Tim und ich Flo am Wegrand in der nächsten Bucht aufgegabelt hatten, nochmal einen richtig steilen Anstieg nach oben, welcher uns auf einen Bergsattel führte. Von dort hatten wir noch einmal einen wirklich tollen Ausblick auf den Queen Charlotte Sound auf der einen und bis zur Nordinsel auf der anderen Seite. Der anschließende Abstieg war eine harte Probe für Kniegelenke und Oberschenkelmuskulatur.

Am Ende des Abstiegs stand endlich das erlösende „71 km“-Schild, welches das Ende bzw. den Anfang des Queen Charlotte Tracks markiert. Und da wir wieder mal ziemlich flink unterwegs waren, hatten wir noch gut zwei Stunden Zeit in der sogenannten Ship Cove, bevor uns ein Schiff dort abholte, welches uns zurück nach Picton bringen sollte. Und so wurden das letzte „Elbenbrot“ und die letzten Müsliriegel verschlungen und das Nutella-Glas ausgelöffelt (An alle Kinder: nicht zuhause nachmachen! ;)).

Die Schifffahrt zog sich ziemlich lange hin, da das Schiff noch Pakete in verschiedenen Buchten ausliefern oder abholen musste. Und so wurde es nach einiger Zeit fast etwas langweilig, was aber nach vier Tagen Wandern auch mal gut tat. Auf der Fahrt fiel uns dann auf, dass das Schiff auch in Anakiwa, unserem Startpunkt, halt machen würde. Da dort Flo’s Auto stand, entschieden wir, dass es für alle Parteien praktischer wäre, wenn Flo und Tim direkt von dort aus zurück nach Nelson fahren würden. Nach kurzem Video-Abschiedsgruß für Claudi und Verabschiedung von mir (wir werden beide nochmal treffen) stiegen die zwei also aus und ich fuhr die restliche Strecke nach Picton ohne die zwei.

In Picton wurde ich dann von Claudi schon sehnlichst erwartet und wir gönnten uns einen großen Burger (und ich ein Cider) in einem schottischen Pub, bevor wir in unser Hostel, das Tombstone’s, einzogen.

Wer weitere Informationen zum Queen Charlotte Track haben möchte, dem sei die Website des Department of Conservation nahegelegt. Dort gibt es quasi zu allen größeren Tracks Strecken- und Unterkunftinformationen.

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Queen Charlotte Track – Tag 3&4

Wie erwähnt gönnten Tim und ich uns für die dritte Nacht ein 30 $ teures Bett in einem kleinen Vierbett-Zimmer in einem Ferien-Resort, welches wir allerdings für uns alleine hatten. Das Zimmer war recht klein, dafür war das Resort echt cool. Außerdem gab es eine Bar und nach zwei Nächten wildem Hausen im Zelt und drei anstrengenden Wandertagen ist so ein Radler auf der Terasse in der Sonne was richtig schönes 🙂
Bob (Flo) hat es sich nicht nehmen lassen, auch die dritte Nacht im Zelt zu verbringen, und ist nach unseres 22 km-Tages nocheinmal 2-3 Stunden weitergegangen, um in der nächsten Bucht zu zelten.

Am vierten Tag brachen Tim und ich also alleine auf und holten Flo auf dem Weg zum Ende des Tracks in der nächsten Bucht ab, von wo aus wir noch ca. 2 Stunden zu laufen hatten.

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Queen Charlotte Track – Tag 2&3

Am zweiten Tag unserer Wandertour am Queen Charlotte Sound erwartete uns zwar eine kürzere Strecke als am vorherigen, allerdings beinhaltete diese laut Höhenprofil (welches sich im Nachhinein als sehr seeeehr grob darstellte) zwei große Anstiege. Angesetzt war unsere Tagesstrecke mit 16 km und 6 Stunden. Wie erwartet war es wieder mal ziemlich anstrengend 🙂
Lustig war, dass uns mitten im Wald ein anderer Wanderer ansprach und mich fragte, ob ich nicht Jere sei.

Für den dritten Tag hatten wir uns 22 km vorgenommen. Nach einem guten Fertignudel-Frühstück ging es dann zunächst einen kleinen Umweg hinauf zu einem sehr schönen Aussichtspunkt, von welchem aus man  bis zu Tim’s und meiner nächsten Nachtunterkunft, einer Hiker’s Cabin in einer edlen Lodge, sehen konnte.

Der dritte Tag wird im dritten Video fortgesetzt.

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