Neuseeland Blog

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Papageien, Sonne, Santa – Weihnachten 2010

Draußen schneit es, seit Tagen beginnt der Tag mit Schneeschippen, der Verkehr liegt fast still, in der Nacht fällt die Temperatur auf einen ungekannten Tiefpunkt. – So sah Weihnachten dieses Jahr in Deutschland aus. So ein bisschen neidisch waren wir ja, dass der Schnee liegen blieb und die Natur am Weihnachtsmorgen sogar noch einmal richtig Neuschnee auflegte. Auf Facebook und per E-Mail sendeten alle Bilder von ihren eingeschneiten Autos, Schlittenfahrten und kuschligen Kaminöfen. Weihnachten war emotional wohl einer der schwierigsten Tage unserer Reise. Zum größten Teil taten wir einfach so, als wäre es ein ganz normaler Tag, um nicht zu traurig zu werden. Read more…

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Hilfe, alles giftig!

Mit dem größten Passagierflugzeug flogen wir unsere kürzeste Strecke auf dem Weg nach Deutschland. Wie gerne würde ich mal in die andere Etage des Airbus A380 hineinschauen. Wenn man einsteigt, kann man nur kurz einen Blick die Treppe hinaufwerfen, an deren Ende zwei relaxt gekleidete asiatische Flugbegleiterinnen standen, in der Mitte ein Spiegel, davor ein Tisch mit Pflanze. Es wirkte, als wäre da oben ein Wellnesshotel mit komplettem Service. Wir haben gleich mal nachgeschaut, ob wir genug Flugmeilen haben, um eine Strecke aufzuwerten, aber das wird wohl nicht klappen. Unsere Sitze waren aber auch sehr komfortabel und das Unterhaltungsprogramm beinhaltete aktuellste Filme wie z.B. „Salt“.

Direkt vor dem Start wollte sich wohl auch das neuseeländische So-ein-Zufall-Phänomen noch einmal beweisen: Als wir den engen Gang entlang zu unserem Sitzplatz liefen, rief auf einmal jemand „Jere“ und plötzlich saß da ein paar Sitze weiter Julia, Flo’s (Bob’s) Freundin. Eigentlich wäre sie, wie sie uns gleich erzählte, schon früher nach Sydney geflogen und wollte dort ein paar Tage verbringen. Sie ließ ihren ersten Abschnittsflug verfallen, weil sie von einer anderen Stadt aus nach Sydney fliegen wollte. Die Fluggesellschaft hat ihr dann den restlichen Flug gekündigt, weil sie ihn nicht angetreten hat und sie musste ewig rumtelefonieren. Und wie der Zufall das so wollte, saß sie ein paar Plätze hinter uns. Wenn sie in einem anderen Abschnitt gesessen hätte, wären wir ihr gar nicht begegenet, aber ein letztes Mal: Das ist halt Neuseeland. Read more…

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Happy New Year!

Unser Jahr 2010 war ein paar Stunden kürzer als eures. Aber es war wohl das ereignisreichste und erlebnisreichste Jahr bisher für uns. Wir sind so froh, dass wir uns für diese Reise entschieden haben und sagen uns jeden Tag, was für ein Glück wir haben. 2010 war auch im Leben unseren Familien ein Jahr mit vielen Veränderungen. Wenn wir zurück kommen, wird einiges anders sein und wir freuen uns darauf, die neuen Menschen, Häuser etc. in eurem Leben kennenzulernen. Zum Glück haben wir dafür in 2011 ein paar mehr Stunden Zeit, weil wir ja in der Zeit zurückfliegen 🙂

2011 wird ein weiteres spannendes Jahr. Jere und ich müssen uns entscheiden, wo wir unsere Masterarbeit schreiben und wohin unser weiterer beruflicher Weg führen wird. Vielleicht ziehen wir um, vielleicht sogar mehrmals in diesem Jahr. Auf jeden Fall haben wir uns vorgenommen, durch Deutschland zu fahren und neue und alte Freunde zu besuchen, denn eine wichtige Sache, die uns noch klarer auf unserer Reise wurde, ist: Das wichtigste sind die Menschen in unseren Leben.

Diesen Menschen und allen (noch) unbekannten Bloglesern wünschen wir ein glückliches, gesundes und spannendes Jahr 2011!


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Goodbye Neuseeland

Nach Vanverkauf und den letzten Tagen im Hostel, in denen wir unsere Nahrungsmittel bis auf den letzen Tropfen Milch geplant verbrauchten, blieb uns nur der schwere Gang zum Flughafen, um dieses Wunderland hinter uns zu lassen. Wir können uns nicht vorstellen, dass es noch schönere Länder gibt, aber es gibt bestimmt trotzdem noch einiges zu entdecken auf dieser riesen Kugel!

Sweet As & Choice 😉

Ein Abschiedsgruß und Fazit über Neuseeland seht ihr hier:

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Das große Ende / Der WOF Marathon

Der Tag nach einem Perfect Day hatte es ja wirklich schwer, aber er war auf seine Weise ebenfalls wundervoll. Wir fuhren bis hinunter nach Auckland und trafen zwei ganz besondere Menschen: Yvi und Roland, das Hochzeitspaar, für die wir das Hochzeitsvideo gedreht hatten, starteten ihre Hochzeitsreise an diesem Tag in Auckland und wir trafen sie an einer Kreuzung direkt am Skytower. Beide hatten T-Shits mit unserem Bloglogo drauf an und waren vornehm winterbleich. Wir tranken einen Weihnachtskaffee bei Starbucks und unser Heimweh wurde wieder ein Stück größer. Es war so schön, hier in Auckland und nach so langer Zeit so enge Freunde zu treffen. Eine ehemalige Klassenkameradin von Roland trafen wir anschließend auch noch – jaja, die Welt ist klein. Wie klein sie wirklich ist, zeigte sich auch in unserem Hostel: Hier arbeitet Tessa, mit der ich zusammen das Bug Hostel gemanaged hatte, als der Besitzer im Urlaub war. Wir gönnten uns nach fast 30 Tagen Vanübernachtungen ein Doppelzimmer, um unsere ganzen Sachen zu sortieren, auszumisten und auf jeweils zwei Rucksäcke zu reduzieren. Nach so langer Zeit mit großem Stauraum hatte sich so einiges angesammelt. Die gesamten Wintersachen mussten zum Beispiel raus und gingen ans Rote Kreuz. Außerdem machten wir den Van noch einmal von innen und außen richtig sauber, mit Neues-Auto-Geruck, Cockpitspray, Fensterputzen, Saugen etc. Er glänzte nun wirklich wie noch nie und alle Interessenten bestätigten uns, dass sie noch nie – und ich zitiere – so einen gepflegten Van gesehen haben! So, da kann ja dann nichts mehr schief gehen. (dachten wir) Read more…

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Merry Christmas!


Weihnachten bei Sonnenschein und über 30 Grad: So haben wir uns das vorgestellt und so wird es werden. Während Europa im Schneechaos versinkt und Deutschland weiße Weihnachten feiern wird, werden wir hier mal etwas ganz anderes erleben. Wir sind immer noch dabei, die Blogbeiträge über Neuseeland zu beenden, aber möchten jetzt schon mal berichten, wie wir dieses Jahr Weihnachten feiern:

Das Fest findet beim Sohn der Wwoofingfamilie statt, bei der wir in Sydney angekommen sind (genauerer Bericht folgt). Jere und ich wohnen bereits seit zwei Tagen bei dem Sohn (Bericht folgt). Das Haus ist riesig!!! Zwei Wohnzimmer und riesen „Flur“, hunderte Zimmer, alles auf Erdgeschossebene. Unsere zwei Gastgeber sind 35 und haben zwei Kinder (3 und 6), außerdem zwei französische Wwoofer. Unsere erste Familie hat uns hier her ausquartiert, weil sie selbst noch 6 deutsche Wwoofer empfangen, die sie morgen (24.12.) mit hier her bringen. Wir sind dann 10 Wwoofer und 20 Familienmitglieder. Die Stimmung ist total ruhig bis jetzt. Noch keine Vorbereitungen oder sonst was… Der Weihnachtsbaum (unecht, ohne Lichter, überladen, eine Plastik-Eistüte hängt auch dran!) steht schon. Ein paar Geschenke liegen drunter. Jere spielt morgen wahrscheinlich den Weihnachtsmann. Alle kommen so gegen 17:30 an und wir essen draußen auf der Terrasse (riesig, riesiges Sonnensegel). Die Familie feiert am 24. abends, weil die Mutter estländische Vorfahren hat und die Tradition weitergeführt wird. Ein Teil der estländischen Familie kommt wohl auch.

So, das nur kurz zu den Fakten. Wir erzählen dann, wie es war. 😉

Wir wünschen unseren Familien, Freunden und (unbekannten) Bloglesern ein wunderbares Fest mit vielen schönen Momenten und lieben Menschen! Wir denken euch und haben euch lieb, auch wenn wir so weit weg sind!

Claudi & Jere

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Delphin, Hai, Stachelrochen ahoi

Am nächsten Morgen wiederholten wir das Vergnügen am auf dem DOC-Campingplatz und sprangen vor dem Frühstück noch einmal mit unserem Bodyboard ins Meer. An diesem Tag stand uns eine lange Fahrt in den Süden bevor, denn für den folgenden Tag hatten wir uns eine letzte große Tour gebucht. Auf der Fahrt machten wir am „90 Mile Beach“ halt, ein Strand, der sich fast über die gesammte Westküste des Northland zieht und auf der Karte aussieht, als wäre er mit einem Messer hineingeschnitzt. Der 90 Mile Beach ist auch eine offizielle Straße, auf der schon viele Autos der Flut zum Opfer gefallen sind. Man fährt tatsächlich direkt auf dem Sand und es sind 100 km/h erlaubt. Mietautos sind jedoch verboten. Wir wollten das kleinste Stück des Strandes einmal ausprobieren, aber kamen natürlich genau zur Flutzeit, so dass wir nur ein paar Meter fuhren. Wir merkten schnell, wie der Van an Geschwindigkeit verlor und fuhren zurück, bevor er sich ganz eingraben konnte. Weiter südlich fanden wir eine Waschanlage, um das Auto von Dreck, Sand und Salzwasser zu befreien. Kurz darauf fuhren wir auf einen großen Rastplatz im Wald, um nun endlich kurz vor dem Verkauf das Vandach anzusprühen. Read more…

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Wüste und Wanderung der Toten

Das Orangenfarm Hostel in Kerikeri wäre ein guter Ort für ein paar Tage Entspannung gewesen, aber wir haben ja keine Zeit und so ging es am nächsten Morgen nach einem Glas frisch gepresstem Orangensaft weiter nach Norden. Die Landschaft veränderte sich und wir fuhren eine Weile auf einer Art Damm durch eine Flusslandschaft: auf beiden Seiten der Straße Standen niedrige Bäume mangrovenähnlich im Wasser und bildeten eine Art Wald im Wasser. Read more…

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Querläufer, dicke Bäume und Schäferschweine

Unsere Reise in Neuseeland neigte sich nun dem Ende zu und uns wurde immer klarer, dass wir nur noch sehr wenige Tage zum Reisen hatten, bevor wir eine Woche in Auckland bleiben mussten, um den Van zu verkaufen. Ein unerforschtes Gebiet mit jeder Menge Naturwunder wartete noch auf uns: Das sonderbar geformte Northland, dass sich wie ein dünnes Band mit kilometerlangen mondförmigen Sandküsten fast senkrecht in den Norden streckt. Mit jedem Kilometer wird es ein bisschen tropischer. Doch bevor es losging, ließen wir noch den neuseeländischen TÜV über unser Auto schauen: WOF. Read more…

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Gold und surfende Weihnachtsmänner

So, da heute unsere Internetverbindung wieder etwas besser ist, gibt’s nun die Videos zum letzten Beitrag. Wir waren bei Neuseelands größter aktiver Goldmine, beim Hot Water Beach, bei der Cathedral Cove und in Coromandel Tow, bevor wir uns in die große Stadt aufmachten (Auckland), um unseren Van für den Verkauf zu bewerben.

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