Neuseeland Blog

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Es riecht deutsch!

Was für ein Flug! Unsere Sitze waren mit Abstand die besten: Ziemlich weit hinten im Flugzeug, die ersten Zweiersitze hinter den Dreiersitzen. Dadurch waren wir alleine, am Fenster und hatten mehr Platz als die anderen. Die erste Zweierreihe ist nämlich etwas schräg zu den anderen gestellt, so dass sich besonders für denjenigen, der am Fenster sitzt, eine enorme Beinfreiheit ergibt. Wir guckten ein paar Filme, schliefen ein wenig und knabberten an dem Essen (wir fühlten uns noch nicht ganz fit).

Bald schon war es nach Mitternacht und wir landeten in Dubai. Hier eilten wir ein wenig durch die Gänge und suchten nach zwei freien Liegesitzen nebeneinander, denn die nächsten acht Stunden mussten ja irgendwie überbrückt werden. Zuerst war alles voll und wir sahen uns schon in den unbequemen Sitzen schlummern, aber auf der anderen Seite unseres Gates ganz hinten in der Halle fanden wir einzelne freie Liegesitze. Die düsteren Gestalten umgingen wir und ich setzte mich zwischen zwei Mädels. Jere fand einen Platz ein paar Meter entfernt. Da das Mädchen rechts neben mir die Letzte in unserer Reihe war, also anscheinend allein reiste, fragt ich sie, ob sie mit Jere tauschen könnte. Wir hatten Glück, sie musste sowieso bald los und lud nur noch ihre elektronischen Geräte an der LG-Ladestation. Ein paar Minuten später zog Jere also neben mich. Wir verketteten den Rucksack mit dem Koffer und legten uns halb darauf, so dass wir es merken würden, wenn da jemand etwas dran machen wollen würde. Read more…

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Hilfe, alles giftig!

Mit dem größten Passagierflugzeug flogen wir unsere kürzeste Strecke auf dem Weg nach Deutschland. Wie gerne würde ich mal in die andere Etage des Airbus A380 hineinschauen. Wenn man einsteigt, kann man nur kurz einen Blick die Treppe hinaufwerfen, an deren Ende zwei relaxt gekleidete asiatische Flugbegleiterinnen standen, in der Mitte ein Spiegel, davor ein Tisch mit Pflanze. Es wirkte, als wäre da oben ein Wellnesshotel mit komplettem Service. Wir haben gleich mal nachgeschaut, ob wir genug Flugmeilen haben, um eine Strecke aufzuwerten, aber das wird wohl nicht klappen. Unsere Sitze waren aber auch sehr komfortabel und das Unterhaltungsprogramm beinhaltete aktuellste Filme wie z.B. „Salt“.

Direkt vor dem Start wollte sich wohl auch das neuseeländische So-ein-Zufall-Phänomen noch einmal beweisen: Als wir den engen Gang entlang zu unserem Sitzplatz liefen, rief auf einmal jemand „Jere“ und plötzlich saß da ein paar Sitze weiter Julia, Flo’s (Bob’s) Freundin. Eigentlich wäre sie, wie sie uns gleich erzählte, schon früher nach Sydney geflogen und wollte dort ein paar Tage verbringen. Sie ließ ihren ersten Abschnittsflug verfallen, weil sie von einer anderen Stadt aus nach Sydney fliegen wollte. Die Fluggesellschaft hat ihr dann den restlichen Flug gekündigt, weil sie ihn nicht angetreten hat und sie musste ewig rumtelefonieren. Und wie der Zufall das so wollte, saß sie ein paar Plätze hinter uns. Wenn sie in einem anderen Abschnitt gesessen hätte, wären wir ihr gar nicht begegenet, aber ein letztes Mal: Das ist halt Neuseeland. Read more…

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Ankunft in Christchurch

Ankunft Christchurch/Neuseeland, 04.03.2010 / 03:00 p.a. – das Auschecken war doch nicht ganz so problemlos, wie gedacht. Schon im Flugzeug wurde uns ein Formular gegeben, welches mit „bestem Gewissen“ auszufüllen war. Der neuseeländische Staat wollte z.B. von uns wissen, ob wir Dinge wie frisches Obst, Kekse oder Trekking-Schuhe (ja richtig! Trekking-Schuhe… gleich mehr dazu) einführen wollen. Weshalb wir hier sind oder was wir hier genau tun wollen. Am Auscheck-Schalter wurde das Formular dann nochmals persönlich mit uns durchgegangen und wir wurden auch darauf hingewiesen, dass bei Fehlangaben ein Mindestbetrag von 200$ und bei vorsätzlichen Falschangaben ein Bußgeld von 100.000$ oder eine Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren auf uns zu kommen können.

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