Neuseeland Blog

Work & Travel ganz rechts unten

Pinata, Shampoo und Yum Cha

In Europa kommen wohl höchstens die Finnländer am ersten Januar nach einer heißen Saune in den Genuss, in der freien Natur in ein Wasserloch zu hüpfen. Hier in Australien war das an einem solchen heißen ersten Tag des Jahres nur die logische Folge: Nachdem wir in unserem Camper (der immernoch schräg und in der Sonne stand, auch wenn wir Jimmy gebeten haben, ihn umzustellen) von der sich entwickelnden Hitze aufwachten, ließen wir den Tag ganz ruhig angehen. Anu und wir erzählten uns gegenseitig von unserem letzten Tag des Jahres und Anu fragte uns, ob wir am Nachmittag noch einmal Lust hätten, zum Wasserloch zu wandern. Erst dachten wir an den steilen Hang und was für eine Qual das bei der steigenden Hitze sein möge, aber das kalte Wasser und der natürliche Sprungturm waren dann doch zu verlockend. Außerdem freuten wir uns darauf, Sharon, die Kinder und die Franzosen wieder zu sehen. Es stellte sich heraus, dass die Franzosen zuhause geblieben waren und das ihr letzter Tag bei Chris und Sharon war.

Also kletterten „nur“ wir Helfer (Caro, Freddy, Lena, Carina, Tina, Anja und Katrin(?), Harry, Jere und ich) zusammen mit Sharon, Tommy, William, Jimmy, Anu und Will (Jimmys Sohn) den steilen Hang zum Wasserloch hinunter und erfrischten uns in dem kühlen Nass. Das Wasser war viel wärmer als beim letzten Mal, was dem Genuss jedoch nicht schadete. Ein paar Mal sprangen wir außerdem von der Klippe, ich probierte einen Salto und kam heil unten an, was Jimmy sehr beeindruckte und ihn in seinen scherzhaft gemeinten Machosprüchen etwas einschränkte. Nach genug Abkühlung kletterten wir den steilen Hang wieder hoch. Diesmal ging es erstaunlicherweise schon viel einfachen. Read more…

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Hilfe, alles giftig!

Mit dem größten Passagierflugzeug flogen wir unsere kürzeste Strecke auf dem Weg nach Deutschland. Wie gerne würde ich mal in die andere Etage des Airbus A380 hineinschauen. Wenn man einsteigt, kann man nur kurz einen Blick die Treppe hinaufwerfen, an deren Ende zwei relaxt gekleidete asiatische Flugbegleiterinnen standen, in der Mitte ein Spiegel, davor ein Tisch mit Pflanze. Es wirkte, als wäre da oben ein Wellnesshotel mit komplettem Service. Wir haben gleich mal nachgeschaut, ob wir genug Flugmeilen haben, um eine Strecke aufzuwerten, aber das wird wohl nicht klappen. Unsere Sitze waren aber auch sehr komfortabel und das Unterhaltungsprogramm beinhaltete aktuellste Filme wie z.B. „Salt“.

Direkt vor dem Start wollte sich wohl auch das neuseeländische So-ein-Zufall-Phänomen noch einmal beweisen: Als wir den engen Gang entlang zu unserem Sitzplatz liefen, rief auf einmal jemand „Jere“ und plötzlich saß da ein paar Sitze weiter Julia, Flo’s (Bob’s) Freundin. Eigentlich wäre sie, wie sie uns gleich erzählte, schon früher nach Sydney geflogen und wollte dort ein paar Tage verbringen. Sie ließ ihren ersten Abschnittsflug verfallen, weil sie von einer anderen Stadt aus nach Sydney fliegen wollte. Die Fluggesellschaft hat ihr dann den restlichen Flug gekündigt, weil sie ihn nicht angetreten hat und sie musste ewig rumtelefonieren. Und wie der Zufall das so wollte, saß sie ein paar Plätze hinter uns. Wenn sie in einem anderen Abschnitt gesessen hätte, wären wir ihr gar nicht begegenet, aber ein letztes Mal: Das ist halt Neuseeland. Read more…

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Das große Ende / Der WOF Marathon

Der Tag nach einem Perfect Day hatte es ja wirklich schwer, aber er war auf seine Weise ebenfalls wundervoll. Wir fuhren bis hinunter nach Auckland und trafen zwei ganz besondere Menschen: Yvi und Roland, das Hochzeitspaar, für die wir das Hochzeitsvideo gedreht hatten, starteten ihre Hochzeitsreise an diesem Tag in Auckland und wir trafen sie an einer Kreuzung direkt am Skytower. Beide hatten T-Shits mit unserem Bloglogo drauf an und waren vornehm winterbleich. Wir tranken einen Weihnachtskaffee bei Starbucks und unser Heimweh wurde wieder ein Stück größer. Es war so schön, hier in Auckland und nach so langer Zeit so enge Freunde zu treffen. Eine ehemalige Klassenkameradin von Roland trafen wir anschließend auch noch – jaja, die Welt ist klein. Wie klein sie wirklich ist, zeigte sich auch in unserem Hostel: Hier arbeitet Tessa, mit der ich zusammen das Bug Hostel gemanaged hatte, als der Besitzer im Urlaub war. Wir gönnten uns nach fast 30 Tagen Vanübernachtungen ein Doppelzimmer, um unsere ganzen Sachen zu sortieren, auszumisten und auf jeweils zwei Rucksäcke zu reduzieren. Nach so langer Zeit mit großem Stauraum hatte sich so einiges angesammelt. Die gesamten Wintersachen mussten zum Beispiel raus und gingen ans Rote Kreuz. Außerdem machten wir den Van noch einmal von innen und außen richtig sauber, mit Neues-Auto-Geruck, Cockpitspray, Fensterputzen, Saugen etc. Er glänzte nun wirklich wie noch nie und alle Interessenten bestätigten uns, dass sie noch nie – und ich zitiere – so einen gepflegten Van gesehen haben! So, da kann ja dann nichts mehr schief gehen. (dachten wir) Read more…

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Erdbeben… schon wieder

Es war gar nicht so leicht, die Pferdezuchtfarm zu finden! Denn westlich von Christchurch scheint das Pferdegebiet schlechthin zu sein. Alles sieht nach Zucht und Gestüt aus. Die sehr unauffällige Beschriftung des Briefkastens der „Kazmere-Zucht“ fiel uns erst auf, als wir schon drei mal vorbei gefahren waren. Eine lange Auffahrt mit Pferdekoppeln links und rechts führte uns zu einem riesigen Haus und schon wurden wir von Gebell des Boxers Dita (nach Dita von Teese) und unserer Wwoofing-Mutter Maree empfangen. Sie führte uns gleich einmal im Haus herum, das von innen noch geräumiger aussah, als von außen, zeigte uns die Essenskammer und alles, was wir für unsere Verpflegung brauchten. Wir durften alles nehmen, uns überall aufhalten wo wir wollten und uns ganz zu hause fühlen. Und dann führte sie uns in den hinteren Teil des Hauses, wo wir nochmal durch einen riesigen Raum gingen (das zweite Wohnzimmer mit dem zweiten großen Plasmabildschirm) und über eine Treppe in das Dachgeschoss stiegen. Read more…

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Chef

Ein weiterer Schritt zur Weltherrschaft ist gemacht:

Ich bin Herrscher über das Hostel, 2 Tage in der Woche. Anthony, der Besitzer, ist für ein paar Wochen mit seiner Freundin zu ihren Eltern nach Kanada verreist und hat Tessa (Engländerin, extra eingeflogen) und mir den Laden überlassen. Tessa hat eine Liste mit 1000 Dingen bekommen, die sie in der Zeit erledigen soll, wie z.B. alle Außen- und Innenwände des Hauses abwaschen. Sie ist aber so energiegeladen, dass sie das alles allein macht und mich die zwei Tage völlig Chef sein lässt. Zwischen ihren Arbeiten geht sie sogar noch ins Fitnesscenter und rennt dort ein paar Kilometer. Read more…

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Stadt, Land, Ziege

Für Stadtkinder sehen ein Schaf und eine Ziege ungefähr gleich aus, besonders wenn das Schaf keine Wolle mehr hat. Halb-Land-Kinder, wie ich Jere und Thomas gerne bezeichnen würde, haben aber auch keine bessere Vorbereitung auf das, was uns bei unserer zweiten Wwoofingstelle erwartet hat: das ökologische Landleben pur.

Susi und Kevin, zwei ausgewanderte Engländer, nehmen oft Wwoofer auf, um ihre kleine Ziegenfarm aufrecht zu erhalten und ernähren sich fast zu 100% selbst, also organic. Nahezu alles, was sie essen, bauen sie selbst an bzw. erzeugen es selbst. Was sie zusätzlich kaufen müssen, ist auch oft organic. Ihre Einkäufe und das Benzin finanzieren sie über die Einnahmen, die sie jeden Samstag auf dem Markt in Nelson erzielen. Hier verkaufen sie einen Teil ihrer Ernte. Ihren Ziegenkäse dürfen sie nicht anbieten. Scheinbar ist das Gesetzt in Neuseeland so aufgebaut, dass man entweder einen sehr großen Betrieb haben muss, damit sich der Verkauf lohnt, oder nur für die Eigenversorgung herstellen darf. Read more…

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Farmarbeit mit Milch und Ei

Hier ist die Fortsetzung zum vorherigen Video, die uns bei der Arbeit auf der Farm zeigt. Natürlich haben wir noch einiges mehr gemacht, die Kamera war aber leider nicht immer mit dabei.

Viel Spaß

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Stadtkind auf dem Land

Da der Bericht über unsere zweite Wwoofing-Stelle immernoch in der Mache ist, gibt es hier nun das erste Video hierzu – wir kommen bei Susie und Kevin an und sehen uns ein wenig auf der Farm um. Die Fortsetzung folgt bald…

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Baum pflanzen

Diesmal gibts zuerst das Video, bevor der Bericht veröffentlicht wird. Dieser ist nämlich noch nicht geschrieben und das kann noch ein wenig dauern, da wir immernoch am Arbeiten sind. Zwar haben wir unsere erste Wwoofing-Stelle bei Helen und Dougal verlassen, sind aber wie angekündigt zu deren Bekannten gegangen, um auf einer kleinen Farm mit vielen Ziegen, Schafen und einigen Kühen zu helfen. Mehr dazu gibt’s ebenfalls im nächsten Textbeitrag.

Dieses Video zeigt nun unseren letzten Tag bei Dougal und Helen, an dem wir einen Baum gepflanzt haben.

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Steiler Hang mit stachligen Kollegen

Das erste Video zum letzten Textbeitrag zeigt unsere erste Arbeitsstelle in Neuseeland: ein Haus mit toller Aussicht an einem sehr steilen Hang, an dem es massig Brombeeren und anderes Unkraut zu entfernen gilt.

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