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Archive for the 'Neuseeland' Category

pssst… da will uns einer erschießen

Und los ging die Reise nach vier Wintermonaten aus Nelson heraus. Nach einem Luftcheck der Reifen und frisch aufgetankt, verabschiedete ich mich von Caro, die ich sehr sehr vermissen werde. Ihrer Beschreibung folgend kam ich gut von Stoke nach Nelson und auf den Highway, der Richtung Picton führt. Gleich nach dem letzten Kreisverkehr in Nelson standen am Rand zwei Backpacker-Jungs. Zuerst sah ich nur einen und war eh zu schnell unterwegs, um anzuhalten. Nach kurzem überlegen wendete ich und parkte auf einem Parkplatz in der Nähe der beiden. Ich hatte ja schon das starke Gefühl, dass sie deutsch waren und es bestätigte sich. Die Fahrt mit den Beiden ging schnell vorbei, weil wir uns gut unterhielten und die kurvigen Straßen mit den steilen Abhängen machten mir weniger aus, als wenn ich mich nur darauf konzentriert hätte. Ich fahre nämlich viel besser, wenn ich abgelenkt bin. Read more…

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Webalbum aktualisiert

Da wir hier auf dem Blog aus Speicherplatz-Gründen nicht alle unsere Fotos hochladen können, hatten ja schon einmal in einem Beitrag auf unser Picasa-Webalbum verwiesen, in welchem quasi unsere kompletten Fotos zu finden sind. Dieses Album haben wir jetzt endlich nach langer Zeit mal wieder aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Für alle, die es nichtmehr wissen, sich aber trotzdem unsere Bilder ansehen möchten: http://picasaweb.google.com/cz.czery/

Hier unten gibt es schonmal einen kleinen Vorgeschmack mit Bildern aus Nelson mit Flo, Caro und Tim.

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Queen Charlotte Track – FINAL

Am vierten und letzten Tag unserer Wanderung ging es, nachdem Tim und ich Flo am Wegrand in der nächsten Bucht aufgegabelt hatten, nochmal einen richtig steilen Anstieg nach oben, welcher uns auf einen Bergsattel führte. Von dort hatten wir noch einmal einen wirklich tollen Ausblick auf den Queen Charlotte Sound auf der einen und bis zur Nordinsel auf der anderen Seite. Der anschließende Abstieg war eine harte Probe für Kniegelenke und Oberschenkelmuskulatur.

Am Ende des Abstiegs stand endlich das erlösende „71 km“-Schild, welches das Ende bzw. den Anfang des Queen Charlotte Tracks markiert. Und da wir wieder mal ziemlich flink unterwegs waren, hatten wir noch gut zwei Stunden Zeit in der sogenannten Ship Cove, bevor uns ein Schiff dort abholte, welches uns zurück nach Picton bringen sollte. Und so wurden das letzte „Elbenbrot“ und die letzten Müsliriegel verschlungen und das Nutella-Glas ausgelöffelt (An alle Kinder: nicht zuhause nachmachen! ;)).

Die Schifffahrt zog sich ziemlich lange hin, da das Schiff noch Pakete in verschiedenen Buchten ausliefern oder abholen musste. Und so wurde es nach einiger Zeit fast etwas langweilig, was aber nach vier Tagen Wandern auch mal gut tat. Auf der Fahrt fiel uns dann auf, dass das Schiff auch in Anakiwa, unserem Startpunkt, halt machen würde. Da dort Flo’s Auto stand, entschieden wir, dass es für alle Parteien praktischer wäre, wenn Flo und Tim direkt von dort aus zurück nach Nelson fahren würden. Nach kurzem Video-Abschiedsgruß für Claudi und Verabschiedung von mir (wir werden beide nochmal treffen) stiegen die zwei also aus und ich fuhr die restliche Strecke nach Picton ohne die zwei.

In Picton wurde ich dann von Claudi schon sehnlichst erwartet und wir gönnten uns einen großen Burger (und ich ein Cider) in einem schottischen Pub, bevor wir in unser Hostel, das Tombstone’s, einzogen.

Wer weitere Informationen zum Queen Charlotte Track haben möchte, dem sei die Website des Department of Conservation nahegelegt. Dort gibt es quasi zu allen größeren Tracks Strecken- und Unterkunftinformationen.

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Queen Charlotte Track – Tag 3&4

Wie erwähnt gönnten Tim und ich uns für die dritte Nacht ein 30 $ teures Bett in einem kleinen Vierbett-Zimmer in einem Ferien-Resort, welches wir allerdings für uns alleine hatten. Das Zimmer war recht klein, dafür war das Resort echt cool. Außerdem gab es eine Bar und nach zwei Nächten wildem Hausen im Zelt und drei anstrengenden Wandertagen ist so ein Radler auf der Terasse in der Sonne was richtig schönes 🙂
Bob (Flo) hat es sich nicht nehmen lassen, auch die dritte Nacht im Zelt zu verbringen, und ist nach unseres 22 km-Tages nocheinmal 2-3 Stunden weitergegangen, um in der nächsten Bucht zu zelten.

Am vierten Tag brachen Tim und ich also alleine auf und holten Flo auf dem Weg zum Ende des Tracks in der nächsten Bucht ab, von wo aus wir noch ca. 2 Stunden zu laufen hatten.

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Queen Charlotte Track – Tag 2&3

Am zweiten Tag unserer Wandertour am Queen Charlotte Sound erwartete uns zwar eine kürzere Strecke als am vorherigen, allerdings beinhaltete diese laut Höhenprofil (welches sich im Nachhinein als sehr seeeehr grob darstellte) zwei große Anstiege. Angesetzt war unsere Tagesstrecke mit 16 km und 6 Stunden. Wie erwartet war es wieder mal ziemlich anstrengend 🙂
Lustig war, dass uns mitten im Wald ein anderer Wanderer ansprach und mich fragte, ob ich nicht Jere sei.

Für den dritten Tag hatten wir uns 22 km vorgenommen. Nach einem guten Fertignudel-Frühstück ging es dann zunächst einen kleinen Umweg hinauf zu einem sehr schönen Aussichtspunkt, von welchem aus man  bis zu Tim’s und meiner nächsten Nachtunterkunft, einer Hiker’s Cabin in einer edlen Lodge, sehen konnte.

Der dritte Tag wird im dritten Video fortgesetzt.

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Queen Charlotte Track – Tag 1

Während Claudi und Caro über’s letzte Wochenende Frauendingen wie Second-Hand-Kleider auschecken oder Fitness-Kurse besuchen nachgegangen sind, haben Bob (Flo), Tim und ich uns ins männliche Wildlife gestürzt. Von Freitag früh bis Montag abend waren wir auf dem Queen Charlotte Track, einem mehrtägigen 71 km langen Wanderpfad entlang des Queen Charlotte Sounds, welcher wiederum im Gebiet der Marlborough Sounds im Norden der Südinsel Neuseelands liegt.

Wie Claudi schon in einem vorigen Bericht erwähnte, wollten wir ursprünglich den Heaphy Track (78,4 km) laufen, welcher zu den Great Walks Neuseelands zählt. Jedoch wäre es ein zu großer Fahraufwand mit Hinbringen und Abholen geworden und da für diesen Landesteil zusätzlich noch schlechtes Wetter angesagt war, haben wir uns am Mittwoch abend bei einem Planungstreffen spontan umentschieden.

Da ich auf dem Track relativ viel Video aufgenommen habe, welches wir euch nicht vorenthalten wollen, gibt es das komplette Video zu unserer Wanderung in Häppchen aufgeteilt. Los ging es also am Freitag, nachdem wir am vorherigen Tag schon fleißig Vorräte (Müsliriegel, Instant Noodles, Maccaroni und Soßenpulver, Äpfel) eingekauft und Rucksäcke gepackt hatten. Alles weitere im ersten Video.

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Anti-Wanderung

Wie bereits angekündigt, bin ich nicht mit den Jungs wandern gegangen. Natürlich nur, weil einer von uns ja noch Rezeption im Hostel machen musste.

Das heißt aber nicht, dass ich die Zeit nicht nutzte. Am Freitag habe ich erst mal Caro abgeholt, damit sie für die nächsten Tage zu mir ziehen kann. Wir hatten 3 1/2 total witzige Tage zusammen und haben jede Menge unternommen. Angefangen hat es mit einem kleinen Shoppingtrip in einen Secondhandladen. Caro war ja erst ganz ernsthaft auf der Suche nach einer schwarzen Hose fürs Bedienen, aber bei den witzigen Klamotten, die es dort gab, kam uns die Idee, einen kleinen Wettbewerb abzuhalten. Jeder suchte sich ein Disco-Outfit, ein Abendkleid und eine „Freestile“-Kombination aus. Natürlich haben wir Fotos gemacht und alle Leser unseres Blogs können nun auf der rechten Seite (–>) abstimmen, was ihnen am besten gefällt. Caro und ich sind schon sehr gespannt, für was ihr euch entscheidet. Read more…

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Kurz vor dem großen Aufbruch

Wo sind die letzten zwei Wochen hin? Unsere Zeit in unserem gemütlichen Flat ist schon wieder fast rum. Jere hat heute morgen um kurz vor acht bereits Abschied genommen und ist dann mit Bob (Flo) und Tim (Caros Freund) zum Queen Charlotte Sound aufgebrochen, benannt nach Sophie Charlotte, Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz, Oma von Königin Victoria, wo die drei die nächsten vier Tage wandern werden. Sie haben sogar ein Zelt und die gesamten Lebensmittel für die vier Tage dabei! Ursprünglich hatten sie sich den Heaphy-Track vorgenommen (ein schwerer und sehr langer Track, 82 km), aber das Wetter sollte dort für dieses Wochenende sehr schlecht sein Read more…

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Mittelpunkt Neuseelands

Uns ist aufgefallen, das wir gar keinen Beitrag über unsere kurze Wanderung zum „Mittelpunkt Neuseelands“ geschrieben hatten (damals noch mit Thomas), was verwerflich ist, denn nahezu jeder Backpacker, der Nelson besucht, macht diesen kleinen Spaziergang hinauf durch einen Wald mit vielen Nativ-Bäumen, um dann festzustellen, dass es gar nicht der Mittelpunkt Neuseelands ist: Es ist „simply the convenient starting point for the original trigonometrical surveys of the South Island“, denn das wirkliche Zentrum Neuseelands liegt 35 Kilometer südwestlich von Nelson in einem Wald (Quelle: Wikipedia).
Trotzdem ist der Besuch des „Centre of NZ“ an einem schönen Tag die Wanderung wert. Allein die Häuser in der Nähe des Startpunktes sind wunderschön, dann liegt auch noch ein großes öffentliches Spielfeld mit uralten (und dadurch riesig großen) Native-Bäumen direkt am Fuße des Berges, auf den man hinauf muss. Und wenn man endlich das „moderne“ Symbol mit der aufklärenden Platte an der Spitze des Berges erreicht, hat man einen tollen Blick über Nelson, wie es sich über die vielen runden Wohnberge erstreckt, den Hafen, die Bucht, den Strand bis hinüber zum Abel Tasman Nationalpark, bei besonders klarer Sicht mit schneebedeckten Bergen zum Anfassen nahe.

Und hier sind noch ein paar Bilder, weil der Ausblick wirklich schön ist!


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Flo’s Gastbeitrag: Erdbebenschäden in Christchurch

Hallo liebe Neuseeland-Blog-Leser und Autoren,

ich möchte diesen Blog mit einem kleinen Beitrag bereichern. Wie schon in diesem Blog zu lesen war, wurde Christchurch am 4. September von einem Erdbeben erschüttert. Während dieser Zeit war ich noch in Tasmanien auf dem Overlandtrack, konnte also keine News auf diesem Blog lesen. 5 Tage später bin ich nach Christchurch, Neuseeland geflogen. Nach dem ich um 00.30 Uhr eingereist bin und mich schlafen legen wollte erschütterte die Erde erneut. In dieser Nacht gab es 2 Nachbeben. Am nächsten Morgen führte mich mein erster Weg in den Stadtkern. Viele Straßen waren noch gesperrt und einige Häuser abrissreif oder stark beschädigt, wie ihr  auf den Bildern unten anschauen könnt. Die letzten Tage wurde ein Großteil der Schäden beseitigt.

Das war mein Gastbeitrag auf diesem Blog

Gruß
Flo

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