Neuseeland Blog

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Archive for the 'Wwoofing' Category

Junge Hüpfer und Schreihälse

Da Caro und Freddy ebenfalls ihre Reise vortsetzten, waren wir nicht besonders traurig, in unsere neue Familie zu wechseln. Wir sind sehr dankbar, dass Anu und Jimmy uns aufgenommen haben, gerade über Silvester und Weihnachten. Trotzdem haben wir uns nie so wirklich mit ihnen annähern können. Sie haben uns am ersten Abend stolz erzählt, dass sie im vergangenen Jahr über 50 Helfer hatten. Wie sich herausstellte, ist das nicht unbedingt das Beste. Die beiden waren so daran gewöhnt, dass ihnen geholfen wird, dass sie die Arbeit nicht mehr schätzten und auch nicht die Gesellschaft. So kamen leider keine wirklichen Gespräche zustande und es fand kaum Austausch statt, was wir immer als das Interessanteste am Wwoofing/HelpX-Prinzip empfanden. Zum Teil war es leider schon eine richtige Bedienstetenstelle, da wir hinter ihnen her putzten. Die Arbeitszeit ging auch streng genommen über die 4 Stunden am Tag hinaus, es gab keinen eingeplanten freien Tag. Wenn wir anwesend waren, also nicht in der Stadt, dann bekamen wir fortlaufend Aufgaben. Wir haben auch schon in anderen Familien Essen gekocht/bereitet und es zählte nicht zur Arbeitszeit, aber dann hatten wir es entweder nur für uns gemacht oder die Familien haben auch viel mit geholfen. Naja.. haben wir das auch mal erlebt. Zu unserem großen Glück waren Caro und Freddi da, die Anu und Jimmy als erste Helferfamilie hatten und nichts anderes gewöhnt waren. Mit den beiden haben wir dann unseren Bedarf nach Austausch befriedigt, hatten unheimlich viel Spaß und haben viel zu viel gegessen! Vielen Dank euch zweien und wir wünschen euch noch eine schöne Zeit in Australien!

Ganz anders als diese Erfahrung sollte unsere letzte Familie werden! Wir sind so froh, dass wir Pip zum Abschluss unserer Australienreise noch kennenlernen durften! Diese Erfahrung war einfach super toll! Read more…

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Hilfe, alles giftig!

Mit dem größten Passagierflugzeug flogen wir unsere kürzeste Strecke auf dem Weg nach Deutschland. Wie gerne würde ich mal in die andere Etage des Airbus A380 hineinschauen. Wenn man einsteigt, kann man nur kurz einen Blick die Treppe hinaufwerfen, an deren Ende zwei relaxt gekleidete asiatische Flugbegleiterinnen standen, in der Mitte ein Spiegel, davor ein Tisch mit Pflanze. Es wirkte, als wäre da oben ein Wellnesshotel mit komplettem Service. Wir haben gleich mal nachgeschaut, ob wir genug Flugmeilen haben, um eine Strecke aufzuwerten, aber das wird wohl nicht klappen. Unsere Sitze waren aber auch sehr komfortabel und das Unterhaltungsprogramm beinhaltete aktuellste Filme wie z.B. „Salt“.

Direkt vor dem Start wollte sich wohl auch das neuseeländische So-ein-Zufall-Phänomen noch einmal beweisen: Als wir den engen Gang entlang zu unserem Sitzplatz liefen, rief auf einmal jemand „Jere“ und plötzlich saß da ein paar Sitze weiter Julia, Flo’s (Bob’s) Freundin. Eigentlich wäre sie, wie sie uns gleich erzählte, schon früher nach Sydney geflogen und wollte dort ein paar Tage verbringen. Sie ließ ihren ersten Abschnittsflug verfallen, weil sie von einer anderen Stadt aus nach Sydney fliegen wollte. Die Fluggesellschaft hat ihr dann den restlichen Flug gekündigt, weil sie ihn nicht angetreten hat und sie musste ewig rumtelefonieren. Und wie der Zufall das so wollte, saß sie ein paar Plätze hinter uns. Wenn sie in einem anderen Abschnitt gesessen hätte, wären wir ihr gar nicht begegenet, aber ein letztes Mal: Das ist halt Neuseeland. Read more…

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Das große Ende / Der WOF Marathon

Der Tag nach einem Perfect Day hatte es ja wirklich schwer, aber er war auf seine Weise ebenfalls wundervoll. Wir fuhren bis hinunter nach Auckland und trafen zwei ganz besondere Menschen: Yvi und Roland, das Hochzeitspaar, für die wir das Hochzeitsvideo gedreht hatten, starteten ihre Hochzeitsreise an diesem Tag in Auckland und wir trafen sie an einer Kreuzung direkt am Skytower. Beide hatten T-Shits mit unserem Bloglogo drauf an und waren vornehm winterbleich. Wir tranken einen Weihnachtskaffee bei Starbucks und unser Heimweh wurde wieder ein Stück größer. Es war so schön, hier in Auckland und nach so langer Zeit so enge Freunde zu treffen. Eine ehemalige Klassenkameradin von Roland trafen wir anschließend auch noch – jaja, die Welt ist klein. Wie klein sie wirklich ist, zeigte sich auch in unserem Hostel: Hier arbeitet Tessa, mit der ich zusammen das Bug Hostel gemanaged hatte, als der Besitzer im Urlaub war. Wir gönnten uns nach fast 30 Tagen Vanübernachtungen ein Doppelzimmer, um unsere ganzen Sachen zu sortieren, auszumisten und auf jeweils zwei Rucksäcke zu reduzieren. Nach so langer Zeit mit großem Stauraum hatte sich so einiges angesammelt. Die gesamten Wintersachen mussten zum Beispiel raus und gingen ans Rote Kreuz. Außerdem machten wir den Van noch einmal von innen und außen richtig sauber, mit Neues-Auto-Geruck, Cockpitspray, Fensterputzen, Saugen etc. Er glänzte nun wirklich wie noch nie und alle Interessenten bestätigten uns, dass sie noch nie – und ich zitiere – so einen gepflegten Van gesehen haben! So, da kann ja dann nichts mehr schief gehen. (dachten wir) Read more…

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Erdbeben… schon wieder

Es war gar nicht so leicht, die Pferdezuchtfarm zu finden! Denn westlich von Christchurch scheint das Pferdegebiet schlechthin zu sein. Alles sieht nach Zucht und Gestüt aus. Die sehr unauffällige Beschriftung des Briefkastens der „Kazmere-Zucht“ fiel uns erst auf, als wir schon drei mal vorbei gefahren waren. Eine lange Auffahrt mit Pferdekoppeln links und rechts führte uns zu einem riesigen Haus und schon wurden wir von Gebell des Boxers Dita (nach Dita von Teese) und unserer Wwoofing-Mutter Maree empfangen. Sie führte uns gleich einmal im Haus herum, das von innen noch geräumiger aussah, als von außen, zeigte uns die Essenskammer und alles, was wir für unsere Verpflegung brauchten. Wir durften alles nehmen, uns überall aufhalten wo wir wollten und uns ganz zu hause fühlen. Und dann führte sie uns in den hinteren Teil des Hauses, wo wir nochmal durch einen riesigen Raum gingen (das zweite Wohnzimmer mit dem zweiten großen Plasmabildschirm) und über eine Treppe in das Dachgeschoss stiegen. Read more…

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Von 2 ½ zu ½ Arbeitsstellen

Am Samstag war mein letzter Arbeitstag in der Pizza Bar. Wie bei Jeres Abschied von der Fischfabrik wird man wohl immer etwas sentimental am Ende und so werde ich den Job sicher eine Weile vermissen. Verabschiedet wurde ich mit Schokopizza, kleiner Rumkugelmaus und einem Gutschein über 50 Dollar für Essen in der Pizza Bar. Also werden Jere und ich da sicher mindestens noch einmal lecker Essen gehen. Kellnern hier in Neuseeland hat mir viel Spass gemacht. Die Kiwis ab dem Alter von 30 sind sehr nett und immer für interessante Gespräche zu begeistern. Schnell merkt man, wenn sich ein Amerikaner hierher verirrt hat, denn dann bleibt das Trinkgeld auf dem Tisch liegen (und es gibt wenigstens mal Trinkgeld), es wird relativ wenig bestellt und es kommen Fragen wie: „Sind die Getränke refill?“. Read more…

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Zicklein und Maorikultur

Da wir in letzter Zeit ziemlich beschäftigt waren, haben wir wieder einiges auf unserem Blog nachzuholen, was wir in den nächsten Tagen tun werden. Unter anderem gibt es in den Beiträgen Fauler Essenstag und Haka Weltrekordversuch ein paar neue Fotos. Und los geht’s mit Sonntag, dem 12. September.

Sonne, Regen, Sonne, Hagel. Hier in Nelson erleben wir den abwechslungsreichsten „April“ (tatsächlich September). Alleine heute, hat es schon 4 mal geregnet, abgelöst von blauem Himmel mit warmen Sonnenschein. Der Frühling bringt die Sträucher und Bäume zum blühen. Und um diese Jahreszeit können wir kaum an Weiden vorbei fahren, ohne einmal anzuhalten und die kleinen frisch geborenen Lämmer und Ziegen anzuschauen. Um mit der Kamera ganz nah dran zu sein und auch, um unseren ehemaligen Wwoofing-hosts Susi und Kevin den lange versprochenen Besuch abzustatten, fuhren wir noch einmal raus zur Ziegenfarm. Gleich bei der Anfahrt erspähten wir Susi mit ihren neuen Wwoofern in einem kleinen Unterstand auf einer der Weiden. Sie waren gerade dabei, die kleinen frechen Zicklein zu füttern und wir fotografierten, filmten und knuddelten (nur Jere, so sah er dann auch aus) so viel es ging. Der Tag war außerdem Kevins Geburtstag, so dass wir noch auf einen Tee und mit unseren selbstgebackenen Muffins ins Haus kamen. Von hier aus hatten wir eine tolle Übersicht über die grünen Wiesen und den weißen Punkten (Schafe und Lämmer). Insgesamt, erzählte und Susi, seien es nun über 200 Tiere auf ihrer Farm. Read more…

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Stadt, Land, Ziege

Für Stadtkinder sehen ein Schaf und eine Ziege ungefähr gleich aus, besonders wenn das Schaf keine Wolle mehr hat. Halb-Land-Kinder, wie ich Jere und Thomas gerne bezeichnen würde, haben aber auch keine bessere Vorbereitung auf das, was uns bei unserer zweiten Wwoofingstelle erwartet hat: das ökologische Landleben pur.

Susi und Kevin, zwei ausgewanderte Engländer, nehmen oft Wwoofer auf, um ihre kleine Ziegenfarm aufrecht zu erhalten und ernähren sich fast zu 100% selbst, also organic. Nahezu alles, was sie essen, bauen sie selbst an bzw. erzeugen es selbst. Was sie zusätzlich kaufen müssen, ist auch oft organic. Ihre Einkäufe und das Benzin finanzieren sie über die Einnahmen, die sie jeden Samstag auf dem Markt in Nelson erzielen. Hier verkaufen sie einen Teil ihrer Ernte. Ihren Ziegenkäse dürfen sie nicht anbieten. Scheinbar ist das Gesetzt in Neuseeland so aufgebaut, dass man entweder einen sehr großen Betrieb haben muss, damit sich der Verkauf lohnt, oder nur für die Eigenversorgung herstellen darf. Read more…

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Farmarbeit mit Milch und Ei

Hier ist die Fortsetzung zum vorherigen Video, die uns bei der Arbeit auf der Farm zeigt. Natürlich haben wir noch einiges mehr gemacht, die Kamera war aber leider nicht immer mit dabei.

Viel Spaß

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Stadtkind auf dem Land

Da der Bericht über unsere zweite Wwoofing-Stelle immernoch in der Mache ist, gibt es hier nun das erste Video hierzu – wir kommen bei Susie und Kevin an und sehen uns ein wenig auf der Farm um. Die Fortsetzung folgt bald…

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Baum pflanzen

Diesmal gibts zuerst das Video, bevor der Bericht veröffentlicht wird. Dieser ist nämlich noch nicht geschrieben und das kann noch ein wenig dauern, da wir immernoch am Arbeiten sind. Zwar haben wir unsere erste Wwoofing-Stelle bei Helen und Dougal verlassen, sind aber wie angekündigt zu deren Bekannten gegangen, um auf einer kleinen Farm mit vielen Ziegen, Schafen und einigen Kühen zu helfen. Mehr dazu gibt’s ebenfalls im nächsten Textbeitrag.

Dieses Video zeigt nun unseren letzten Tag bei Dougal und Helen, an dem wir einen Baum gepflanzt haben.

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