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Wie findet man ein gutes Hostel?

Es gibt viele Möglichkeiten ein Hostel in Neuseeland zu finden – die einfachste ist wohl einfach draufloszufahren und angekommen im Ort, sich eins zu suchen. Denn hier sind alle Hostels gut sichtbar beschildert und meist sieht man durch ein „(No) Vacancy Schild“ auch gleich, ob noch Platz frei wäre. Die Frage ist nur, ob man mit dieser Methode auch immer ein gutes Hostel findet. Wohl eher nicht – bzw. es gleicht dann eher einem Glücksspiel mit schlechten Gewinnchancen.

Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch den Lonely Planet oder anderen Reiseführern, welche immer eine kleine Anzahl an Hostel-Empfehlungen für die jeweiligen Ortschaften aussprechen. Meist lässt sich aber nicht genau erkennen, welches dieser 2-3 genannten Hostels das Bessere ist, da hier eigentlich jede Unterkunft gelobt und gutgeheißen wird und man dann auch hierbei schnell „daneben greift“.

Neben diesen beiden Vorgehensweisen, gibt es eine weitaus bessere Möglichkeit, ein gutes Hostel zu finden. Undzwar gibt es in Neuseeland zwei große Hostel-Netzwerke, die ihre Unterkünfte online, sowie in Printform publizieren. Das YHA (International Youth Hostels Federation) und das BBH (Budget Backpacker Hostels). Da das BBH-Netzwerk etwas größer ist, die Unterkünfte meist familiärer und angenehmer sind, richten wir uns in der Regel nach dem BBH-Guide, den ich euch nun etwas näher erläutere.

Online ist der BBH-Guide unter http://www.bbh.co.nz zu finden und die kostenlose Printpublikation liegt meist in jedem BBH-Hostel aus. Hier findet man alle BBH-Hostels, nach Regionen bzw. Städten gelistet und nach ihrem jeweiligen Ranking sortiert. Das Ranking kommt durch die Gäste der Hostels selbst zustande. Man hat die Möglichkeit nach dem Aufenthalt in einem Hostel, dieses auf der BBH-Website zu bewerten. Dieses Ranking der Hostels sieht dann beispielhaft für Christchurch folgendermaßen aus:

Der jeweilige Rank eines Hostels wird durch den BBP bestimmt, welcher in Prozent angegeben wird. Vereinfacht lässt sich sagen, dass man darauf achten sollte, ein Hostel mit >80% zu nehmen um auf der sicheren Seite zu sein – je höher der BPP, desto besser! Des Weiteren sieht man auch gleich auf den ersten Blick, anhand der Bettenanzahl, wie groß das Hostel ist und welche Kosten, in welcher Zimmerkategorie auf einen zukommen.

Die gelisteten Preise sind aber ausschließlich den BBH-Mitgliedern vorbehalten. Nicht BBH-Mitglieder müssen meist einen Aufschlag von 3$ zahlen. BBH-Mitglied kann man aber in jedem BBH-Hostel werden und Kosten hierfür belaufen sich auf 40$ (wobei 20$ ein Telefonkartenanteil sind – hierzu aber mehr in einem zukünftigen Bericht über das Telefonieren nach Deutschland). Auf den ersten Blick recht teuer, so eine Mitgliedschaft, aber schnell im Kopf überschlagen, merkt man, dass sich die BBH-Karte schon nach der 14 Übernachtungen gelohnt hat.

Anmerkend ist noch zu erwähnen, dass man sich sehr gut nach dem BBH-Ranking-System richten kann und die prozentualen Angaben auch in den meisten Fällen die Qualität des jeweiligen Hostels wiederspiegelt. Nichtsdestotrotz sind aber ab und an schwarze Schafe zu finden, weshalb wir extra für euch eine Kategorie „Hostels“ im Hauptmenü angelegt haben, in der wir euch unsere persönlichen Eindrücke unserer besuchten Hostels vermitteln.

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