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Archive for the 'Arbeit' Category

IRD Steuerrückzahlung zum Ersten

Gut, dass wir beim Thema Steuerrückzahlung nachgehakt haben. Claudi’s Bescheid zur Steuerrückzahlung ist angekommen. Leider hat die IRD es nicht fertiggebracht, einen Scheck zu schicken. Wie im letzten Artikel erklärt werden wir nun evtl. noch ein paar Hürden nehmen müssen, um das Geld vom neuseeländischen Bankkonto auf das deutsche zu bekommen. Aber trotzdem sind wir erstmal froh, dass wir wohl wirklich alle Formulare richtig ausgefüllt hatten.

So, nun zum Ergebnis, welches, wie von Caro bereits in den Kommentaren angekündigt, nicht sehr üppig ausfällt. Claudi hat in den vier Monaten im Restaurant insgesamt 4712 NZ$ verdient. Zurück bekommt sie nun 92,54 NZ$ also knapp 50 Euro. Nicht gerade zum Freudensprünge machen, aber besser als nichts. Also erwartet mal nicht so viel, wenn ihr euch auch durch die Formulare durchgekämpft habt.

Jetzt hoffen wir nur, dass mein Bescheid auch bald kommt und mit ihm gleich der Scheck, da bei der Überweisung von neuseeländischen auf’s deutsche Konto ja auch immer noch mal Gebühren fällig werden.

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Von 2 ½ zu ½ Arbeitsstellen

Am Samstag war mein letzter Arbeitstag in der Pizza Bar. Wie bei Jeres Abschied von der Fischfabrik wird man wohl immer etwas sentimental am Ende und so werde ich den Job sicher eine Weile vermissen. Verabschiedet wurde ich mit Schokopizza, kleiner Rumkugelmaus und einem Gutschein über 50 Dollar für Essen in der Pizza Bar. Also werden Jere und ich da sicher mindestens noch einmal lecker Essen gehen. Kellnern hier in Neuseeland hat mir viel Spass gemacht. Die Kiwis ab dem Alter von 30 sind sehr nett und immer für interessante Gespräche zu begeistern. Schnell merkt man, wenn sich ein Amerikaner hierher verirrt hat, denn dann bleibt das Trinkgeld auf dem Tisch liegen (und es gibt wenigstens mal Trinkgeld), es wird relativ wenig bestellt und es kommen Fragen wie: „Sind die Getränke refill?“. Read more…

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Fischfabrik is over!!!

Am letzten Freitag endete nach über drei Monaten die Hoki-Season. Das hieß für mich: ein letztes Mal um 4.50 Uhr den Wecker abstellen, ein letztes Mal den Weg zum Nelson Harbour fahren, ein letztes Mal die weiße Sealord-„Uniform“, Bart- und Haarschutz anziehen, Ohrenschützer aufsetzen, ein letztes Mal 7000 Fische aufschneiden und den Rogen herausziehen. Dann endlich der letzte Fisch, Messer säubern und desinfizieren, mich umziehen und in die Cafeteria zum abschließenden Buffet-Mittagessen mit der kompletten Fabrik, zu dem jeder Mitarbeiter ein Gericht mitbrachte, welches zusammen mit allen anderen einen sich biegend vollen Tisch mit Leckereien bildete.

Es gab z.B. indisches, burmesisches, malaisches und taiwanesisches Curry, Pizzabrötchen, Shrimps, natürlich Fisch, diverse Brötchen und Gebäckstücke, Kuchen, Brownies (u.a. von mir), gefüllte Fleischröllchen, Gemüse in allen Variationen, Suppe, Sushi, süße Cremes, Salate und und und… Und die Stimmung war natürlich super, da jeder glücklich war, die Hoki-Season überstanden zu haben. Selbst für die permanent angestellten Mitarbeiter der Fabrik ist die Season nämlich eine arbeitsreiche und anstrengende Zeit. Und jeder ist froh, wenn er wieder wieder an seinen gewohnten Arbeitsplatz an der Squid-Line (Tintenfisch), der Shellfish-Fabrik (Schalentiere) oder dem Coldstore (Kühlhaus) zurückkehren kann. Am meisten freuten sich aber natürlich die Season-Arbeiter und Backpacker (wie ich), die nun ans Heim- oder Weiterreisen denken können. Read more…

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Geheime Bilder

Das Mitnehmen von Handys in die Produktionshalle der Fischfabrik ist nicht erlaubt. So wurde uns das bei der Einführungsveranstaltung zu Beginn meines Jobs beigebracht. Da wir euch aber ein paar Einblicke in das Innenleben einer Fischfabrik in Neuseeland nicht vorenthalten wollen, habe ich es doch gewagt, und mit dem Handy ein paar Fotos geschossen. Auch Rola, die bereits abgereiste Taiwanesin, hat hierzu ein paar Bilder beigesteuert.

Leider variiert die Qualität der Fotos stark und manche sind echt mies. Das eine ist sogar nur von einem anderen Foto abgeknipst. Aber man bekommt denke ich trotzdem einen groben Eindruck.

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Neue Kategorie und Manager-Erlebnisse

Wir wollten schon seit einer langen Zeit eine kleine Zusammenfassung mit mehr oder weniger wertvollen Tipps für Reisende in Neuseeland erstellen. Die haben wir nun endlich begonnen und Thomas Profil musste (es tut uns leid Thomas, aber kein Platz!) dem neuen Menüpunkt „Heiße Tipps“ weichen. – ganz nach der neuen Rechtscheibreform 😉
Wir hoffen, damit vieleicht dem einen oder anderen Backpacker eine kleine Starthilfe zu geben.

Ansonsten arbeiten wir frisch und frei vor uns hin! Immer wenn ich 2 Tage Hostel-Manager bin, passieren die eigenartigsten Sachen. In der einen Nacht wurde in das Auto eines Backpackerpärchens (Franzosen) eingebrochen und eine große Reisetasche geklaut. Zum Glück hatten sie an dem Gepäckstück ein Schildchen mit ihrer E-Mailadresse (was auch gleich als heisser Tipp in unsere Kategorie eingeflossen ist). Das Krankenhaus gegenüber hat sich dann gemeldet, weil sie die Tasche in ihrem Garten gefunden haben. Geklaut wurden daraus weder die Souveniers, noch die teuren T-Shirts, sondern lediglich die Dreckige-Wäsche-Tüte. Der Schaden für die zwei Franzosen ist trotzdem groß, da sie nur wenige Reisetage haben und durch die Reperatur des Autoschlosses einen ganzen Tag verloren. Read more…

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Chef

Ein weiterer Schritt zur Weltherrschaft ist gemacht:

Ich bin Herrscher über das Hostel, 2 Tage in der Woche. Anthony, der Besitzer, ist für ein paar Wochen mit seiner Freundin zu ihren Eltern nach Kanada verreist und hat Tessa (Engländerin, extra eingeflogen) und mir den Laden überlassen. Tessa hat eine Liste mit 1000 Dingen bekommen, die sie in der Zeit erledigen soll, wie z.B. alle Außen- und Innenwände des Hauses abwaschen. Sie ist aber so energiegeladen, dass sie das alles allein macht und mich die zwei Tage völlig Chef sein lässt. Zwischen ihren Arbeiten geht sie sogar noch ins Fitnesscenter und rennt dort ein paar Kilometer. Read more…

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Cleanen und Bedienen

Zur richtigen Zeit die richtigen Leute fragen: das ist der beste Tipp, den ich Backpackern geben kann, die hier in Neuseeland eine Arbeit finden wollen. Und: um diesen Zeitpunkt abzupassen, möglichst viele Leute kennenlernen. Als wir uns vor unserer Reise informiert hatten, schien die Arbeitssuche hier in Neuseeland nur ebabine Frage von Tagen zu sein. Überall hieß es, wer sucht, der findet und kann unter Umständen die interessantesten Jobs machen. Denn: Das Motto in Neuseeland sei: Du kannst alles lernen.

Jetzt, hier, im Winter oder gerade in diesem Jahr scheint jedoch alles anders und es ist alles andere als leicht, eine Arbeitsstelle zu finden. Read more…

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Jerry The Ripper

Die Arbeit in der Fischfabrik ist doch vielfältiger als zunächst angenommen. Nachdem ich bisher schon Rogen von Parasiten befreien, Wiegen, Kartons falten, Hoki vom Eis befreien, Toothfish einpacken und Rogen nach Güteklassen sortieren durfte, stand heute das Aufschlitzen von frischem Hoki auf dem Programm.

Messer zwischen den Brustflossen reinstechen…Zack…nach hinten durchziehen…Ratsch…fertig! Read more…

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Ausnahmezustand in der Fischfabrik

Heute war ein abwechslungsreicher Tag in der Fischfabrik. Da eine große Ladung Orange Roughy eintraf, wurde nur auf einer einzigen von normalerweise 5-6 Produktionslinien Hoki filetiert. Da der Rogen des Orange Roughy zu klein und außerdem angeblich nicht sehr schmackhaft ist, gab es deshalb an der „Roe-Line“ („Rogenlinie“) relativ wenig zu tun. Nur ungefähr jede halbe Stunde trudelten zwei bis drei kleine Kisten mit dem glibbrigen Zeug ein, die dann wie gewohnt nach Parasiten abgesucht werden mussten.


Mein Arbeitsoutfit in der Fischfabrik Read more…

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